Walnüsse gehören für viele Menschen zu einer gesunden Ernährung. Für Hunde ist jedoch Vorsicht geboten – allerdings nicht unbedingt wegen der Nuss selbst.
Reife, frische und geschälte Walnusskerne sind grundsätzlich nicht giftig für Hunde. Die eigentliche Gefahr geht häufig von unreifen Walnüssen oder verschimmelten Walnussschalen aus. Diese können mit Schimmelpilzen befallen sein, die giftige Stoffwechselprodukte (Mykotoxine) bilden. Diese Giftstoffe sind mit bloßem Auge nicht immer zu erkennen und können bei Hunden schwere Vergiftungen auslösen.

Mögliche Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Zittern, Unsicherheit beim Laufen, Krampfanfälle und im schlimmsten Fall lebensbedrohliche neurologische Störungen.
Besondere Vorsicht ist im Herbst geboten, wenn Walnüsse auf dem Boden liegen. Lasse deinen Hund möglichst keine heruntergefallenen oder beschädigten Walnüsse aufnehmen – vor allem dann nicht, wenn sie noch grün, feucht oder bereits verschimmelt sind.
Im Zweifel gilt: Hat dein Hund eine unbekannte oder verschimmelte Walnuss gefressen oder zeigt er Auffälligkeiten, solltest du umgehend eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst kontaktieren.
Quelle: https://www.agila.de/tiergesundheit/giftlexikon/2916-katzenernaehrung-mit-nuessen